Weihnachten in Frieden - Tour DVD 2008

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Dekokreis „Weihnachten in Frieden“ ist eine Reise in Vertrautes, aber auch bislang Ungehörtes. Den Tönen des Abends hat eine Frau ihren Atem gegeben, die hierzulande wie kaum jemand anders mit dem Bild der Weihnacht verbunden ist. Im Konzert gibt es ein Zusammentreffen verschiedener Kulturen und Traditionen. Vom klassi-schen deutschen und internationalen Weihnachtslied wird sich der Bogen über europäisches und nationales Liedgut bis hin zur Folklore verschiedener Länder spannen und selbstverständlich auch die eigenen Lieder der Sängerin nicht auslassen. Begleitet wird Aurora Lacasa von ihrer Band aus nationalen und internationalen Musikern, die nicht nur verschiedenen Genres verpflichtet sind, sondern auch ihr solistisches Können im Konzert zeigen und sich besonders durch die Klangvielfalt ihrer Naturinstrumente auszeichnen. Die Moderation von Aurora Lacasa komplettiert dieses authentische und dem Publikum sehr nahe kommende Programm, das live gesungen und gespielt wird.
( Text: Dr. M. Greulich )

„Berührende Momente – Aurora Lacasa im Konzert
Sie ist die glaubhafte, bescheidene Aurora Lacasa, wenn sie alte, neue, deutsche oder internationale Lieder singt. Lieder, die davon zeugen, was und wie sie denkt. Eigentlich soll es ihre letzte weihnachtliche Tour sein. Doch schon keimt Neues in der bewundernswert agilen Künstlerin, die mit ihrem Alter kokettiert und bereits mit ihrem Begrüßungssong „Freunde“ berührt.
„Una palomita“, ein peruanisches Volkslied packt, und sie tanzt zu seiner rhythmischen Schönheit. Sie stellt Thomas Natschinski vor, den sie aus Zeiten seiner Band „Brot und Salz“ kennt. Und bis zur Mocca-Milch-Eisbar und den ziehenden Wandervögeln reicht das Medley, das alle Gefühlsregister zieht. Ergriffenheit dominiert. Lateinamerikanische Glanzlichter, wie ein virtuoses Harfensolo, das Indianerlied „Saksaywaman“ oder das Spiel auf einem „Charango“, einer Kleingitarre begeistern. Sie sind banjoartiger Feuerzauber und furiose Fingerakrobatik. Aurora Lacasa begeistert mit „Guten Abend, schön Abend“ und ihren Worten über die Begegnung mit diesem deutschen Kinderlied. Wunderschöne Geschichten weiß sie von ihren Eltern zu erzählen, denen sie ihre Lieder – das französische „Petit papa Noel“ und das deutsche Lied „Adieu Papa“  widmet. Anrührend sind Beiträge wie „Der Stein“ oder die „Gedanken sind frei“, in denen sie Stellung bezieht. Hautnahes singt und spricht sie. Streitet für Kinder-rechte. Fesselt die Gäste mit „Canta Amigo“ ebenso, wie mit ihrer Perfektion deutscher Weihnachtslieder. Gemeinsam mit ihren außergewöhnlichen Musikern gelingt es ihr immer wieder, die Zuschauer aus allen Altersklassen in ihren Bann zu ziehen.
( aus Sächsische Zeitung vom 11. Dez. 2008 )